Über uns - Blue Eyed Ball

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Über uns

Schon seit dem Jahr 2000 betreiben wir das Hobby Terraristik. Es begann mit einem Pärchen Eublepharis macularius (Leopardgeckos). Einige Jahre später begannen wir mit der Schlangenhaltung. Die Faszination, die von diesen Lebewesen ausgeht, hat dazu geführt, dass mittlerweile mehrere Terrarien mit Schlangen besetzt sind. Seit einigen Jahren sind wir Mitglieder in der DGHT e. V. Des Weiteren bestanden wir im Jahr 2011 die Prüfung für den allgemeinen Sachkundenachweis für Terraristik.

Zum Namen unserer Homepage inspirierte uns ein besonderer Königspython. Blue-eyed bezieht sich auf den Leucisten, ein rein weißer Königspython mit blauen Augen. Diese außergewöhnliche Farb- und Zeichnungsvariation ist eine unserer Favoriten. Der Python regius wird im Englischen nur kurz "Ball" genannt, was letztlich zum Namen "Blue-Eyed-Ball" führte.


Und was wollen wir?...

…ein Reptil als Haustier für jeden deutschen Haushalt!


Schließlich spricht einiges dafür. Die Vorteile beispielsweise einer Schlange als Haustier gegenüber der meisten Säuger, die erfolgreich die Wohnzimmer besiedeln, sind etwa:


- kein Gestank
- haart nicht, deshalb werden auch keine Allergien ausgelöst
- machen keinen Lärm
- Reinigung des Terrariums - je nach Art - monatlich
 (natürlich müssen Exkremente sofort entfernt werden, jedoch wird Kot und Urat nicht täglich abgesetzt)
- braucht nicht dauernd Aufmerksamkeit und Beschäftigung
- man muss nicht Gassi gehen
- Fütterung - je nach Art und Größe - etwa einmal wöchentlich
- keine regelmäßigen Tierarztbesuche bei artgerechter Haltung

Des Weiteren wollen wir, dass Reptilienhäute nicht mehr zur Herstellung von Plunder missbraucht werden. Es gibt weiß Gott andere Möglichkeiten sich "zu schmücken". Im Übrigen sind wir den Anfeindungen als Terrarianer von einigen "Tierrechts"Organisationen überdrüssig. Einige von deren Mitgliedern sollten erst einmal Fachliteratur lesen, denn lesen bildet - vorausgesetzt man kann sich das Geschriebene auch merken. Bei der heutigen voranschreitenden Habitatzerstörung (Anm. f. Tierrechtsorganisationsmitglieder: = Lebensraumzerstörung) verwundert es uns schon, dass man so vehement gegen die Haltung von Reptilien in Terrarien agiert.

Zum überwiegenden Teil werden die meisten Arten heute von Terrarianern nachgezogen und decken die Nachfrage an Terrarientieren ab. Die Tiere, die als Wildfänge gehandelt werden, unterliegen zum Großteil dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen, in dem der Handel mit ihnen geregelt ist. Wildfänge haben meistens Parasiten und sind in der Regel schwer einzugewöhnen. Der vermeintlich günstigere Anschaffungspreis kann einem schnell aufgrund anfallender Tierarztkosten teuer zu stehen kommen. Aus diesem Grunde greifen Terrarianer lieber auf Nachzuchten zurück, sofern diese verfügbar sind.Trotzdem gibt es Arten, bei denen man noch auf Wildfänge zurückgreifen muss, da die Kenntnisse und Erfahrungen fehlen, um sie erfolgreich für die Terraristik nachzuziehen. Letztlich ist dies für die Tiere von Vorteil, denn wenn es schließlich gelungen ist, sie erfolgreich zu vermehren, kann auf Wildfänge verzichtet werden. Gegen kontrollierte Naturentnahmen ist aus diesem Grunde nichts einzuwenden.



1. Mai 2011




 
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