Homopholis boivini - Blue Eyed Ball

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Homopholis boivini

Unsere Geckos

Homopholis boivini (Syn.: Blaesodactylus boivini) macht seinem deutschen Namen "Madagaskar-Riesengecko" alle Ehre. Er erreicht eine Gesamtlänge von mehr als 30 cm. Sein Lebensraum sind die Trockenwälder Nordmadagaskars sowie die Inseln St. Marie und Nossi Be. Es handelt sich um einen nachtaktiven Gecko, der sich von Insekten ernährt. Die Färbung ist unspektakulär: die Grundfarbe ist grau-braun mit einer schwach ausgeprägten Querbänderung.

Leider sind in der deutschsprachigen Literatur bzw. im Internet nur wenige Informationen über diese Art zu finden.

Wir halten ein Männchen und ein Weibchen, die ganzjährig zusammen in einem Terrarium untergebracht sind. Es handelt sich bei den beiden um Wildfänge, die bereits beim Kauf jeweils ein Schwanzregenerat besaßen. Trotz dessen hat das Weibchen mittlerweile eine Gesamtlänge von 31 cm bei einem Gewicht von 100 Gramm. Die Einrichtung des Terrariums besteht aus Kletterästen, Kunstpflanzen und einer Wasserschale. Als Bodengrund dient Kokoshumus. Die Seitenwände und die Rückwand des Terrariums sind mit Kork verkleidet. Die Temperatur beträgt am Tag 30 °C (unter dem Spotstrahler bis ca. 35 °C), nachts ca. 24 °C. Als Futter werden Heimchen, Mehlwürmer, Wachsmaden und Zophobas angeboten; es wird regelmäßig mit Korvimin und Kalzium supplementiert. Unsere Homopholis boivini sind sehr gierige Fresser. Eine Paarung konnten wir bisher nicht beobachten, jedoch haben wir eines Nachts zwei Jungtiere entdeckt. Das Weibchen hatte von uns unbemerkt zwei Eier in den Bodengrund gelegt. Die Elterntiere machten Jagd auf die Jungtiere, sodass sie wohl gefressen worden wären. Wir haben die beiden Jungtiere umgehend aus dem Terrarium entfernt. Sie hatten ein Gewicht von jeweils 4,5 Gramm. Die beiden Jungtiere nahmen problemlos bereits nach kurzer Zeit Futter (Heimchen, Mehlwürmer und Wachsmaden) an und sind ebenfalls sehr gierige Fresser. Sie entwickeln sich sehr gut. Sie werden von uns getrennt voneinander aufgezogen. Da wir die Eiablage nicht beobachteten, können wir leider keine Informationen bezüglich der Inkubationszeit und -temperatur geben. Wir hoffen, diese zu einem späteren Zeitpunkt ergänzen zu können.

Es wäre wünschenswert, wenn sich dieser hübsche Gecko in der Terraristik etablieren könnte.

 
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